Mit insgesamt 10 Mannschaften gehen wir in die Saison 2017-18 ;  6 Herrenteams, 2 Damenmannschaften und 2 Seniorenmannschaften. Damit konnte die Anzahl der Mannschaften gegenüber dem Vorjahr nochmals um eine Mannschaft gesteigert werden, denn erstmals konnte eine 6. Herrenmannschaft gemeldet werden. Wenn man bedenkt, dass wir vor 3 Jahren lediglich 5 Aktivenmannschaften hatten , dann ist dies eine erstaunliche und positive Entwicklung. Im Bezirk verfügt lediglich der TTV Gärtringen über die gleiche Anzahl von Mannschaften. 

Herren 1 konnten sich in der Landesliga durch den Zugang des verbandsligaerfahrenen Markus Walz weiter verstärken und nach dem tollen 4. Platz in der Vorsaison möchte man diese Saison unter den Top 3 Teams landen - ein durchaus realistisches Ziel trotz der Ausgeglichenheit der Liga. In der Stammbesetzung Szarka - Wirth -  Walz - Bozenhardt - Kukulenz - Haug kann man an einem guten Tag sicherlich auch den beiden Meisterschaftsfavoriten - TTC Reutlingen und der TTG Leonberg - gefährlich werden und das Team und die gesamte Abteilung freuen sich auf die 2. Saison in der Landesliga.

Herren 2 , die in der Bezirksliga spielen, mussten bereits vor der Saison eine Hiobsbotschaft hinnehmen, denn durch einen Kreuzbandriss fällt Tobias Vosseler die gesamte Vorrunde aus. Insofern ist ein gesicherter Mittelfeldplatz die realistische Zielsetzung für die Stammspieler Laufer - Neis - Klumpp - Verleih T. - Rappold - Kaschuba Lo. - Müller und das Team stellt eine gelungene Mischung aus Routiniers und Youngsters dar. Neben dem gesicherten Mittelfeldplatz gilt es insbesondere die beiden Nachwuchsspieler L.Müller und L.Kaschuba weiter zu fördern - aber angesichts des Ausfalls von T.Vosseler wird zumindest die Vorrunde eine planungstechnische Herausforderung für Mannschaftsführer J.Rappold.

Herren 3 werden nach dem Aufstieg ihr Glück in der Bezirksklasse versuchen und man darf der Mannschaft auch als Aufsteiger durchaus einen vorderen Mittelfeldplatz zutrauen. Die Hauptstärke des Teams ist die Ausgeglichenheit und an einen guten Tag kann man sicherlich auch die Favoriten in dieser Klasse ärgern. Die Mannschaft wird in der Stammbesatzung Kamleitner - Feldmann - Streit J. - Grosse - Brodersen - Henseler - Renz an den Start gehen und sollte mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Die Favoritenrolle in dieser Klasse fällt wohl den 3 Teams von Leonberg 3 , Rutesheim 1 und Münklingen 1 zu - aber unterschätzen sollte man unsere Cracks nicht.

Herren 4 können sich nach dem Aufstieg ebenfalls in der nächst höheren Spielklasse beweisen und angesichts der starken Aufstellung sollte man in der Kreisliga A durchaus eine gute Rolle spielen. Mannschaftsführer Thomas Läpple wird sein Team sicherlich entsprechend motivieren und in der Aufstellung Lechler- Verleih D. - Kling - Walter - Läpple - Dreizehnter  stellt man sicherlich für alle Mannschaften eine ernst zunehmende Hürde dar und vereinzelte euphorische Stimmen sprechen bereits vom abermaligen Aufstieg - aber das ist wohl etwas zu hoch gegriffen, denn in der Favoritenrolle muss man die Teams aus Magstadt1, Leonberg 4 und Rutesheim 2 sehen.

Herren 5 sind ebenfalls aufgestiegen und dies war für den Unterbau der Abteilung sehr wichtig, denn die Mannschaft hat zweifelsohne die Stärke um in der Kreisliga B eine gute Rolle zu spielen - wie ein Blick auf die Aufstellung zeigt. In der Kreisklasse C wäre man unterfordert gewesen und deshalb war der Aufstieg sehr wichtig. In der Stammbesetzung Jocher - Reim - Streit N. - Füll - Dieners - Dehmel stellt man ein Team mit einer gelungenen Mischung aus Routine und Nachwuchsspielern. Dabei darf man insbesonders gespannt sein, wie sich Benny Dieners und Nico Streit ( als Jugendersatzspieler) in dieser Spielklasse behaupten können.Aber die erfahrenen Spieler werden sicherlich die notwendige Ruhe in das Geschehen bringen und unsere Jugendlichen werden ihren Weg machen.

Erstmals können wir eine 6. Herrenmannschaft stellen und um möglichst vielen Spielern eine Spielmöglichkeit zu geben ist dies ganz wichtig. Das Team tritt als 4-er Mannschaft in der Kreisklasse C an und die Stammbesetzung besteht aus den Spielern Heine - Teplitski - Kaschuba Lukas - Jeschka - Comisel und insbesonders geht es auch darum , die beiden aus dem Jugendbereich gekommenen Spielern Mark Heine und Hannes Jeschka in die Aktiventeams zu integrieren. 

Nach zwei Vizemeisterschaften in den beiden letzten Jahren wäre die Meisterschaft in der Landesklasse und damit der Aufstieg in die Landesliga das erstrebenswerte Ziel für Damen 1. Und zweifelsohne haben Damen 1 die Spielstärke für die höhere Klasse. Doch realistischerweise muss man konstatieren, dass Schönmünzach 3 zumindest auf dem Papier wohl das beste Team in der Klasse stellt und auch Sindelfingen 4 wartet mit einer sehr starken Aufstellung auf. Aber unser Team in der Aufstellung Westphal - Jocher D. - Herr - Streit - Brand wird sicherlich eine gute Rolle spielen und man darf insbesondere auf das Abschneiden der Wiedereinsteigerin B.Westphal und der bisherige Jugendspielerin L.Streit gespannt sein.

Wie im Vorjahr gibt es in der Bezirksliga eine gemischte Spielklasse der Bezirke Böblingen und Schwarzwald und dies hat sich bewährt. Unsere Damen 2 in der Stamm Aufstellung Jocher M. -  Wanner -  Meier -  Walz - Ladj freuen sich auf die neue Punktrunde und auf spannende Spiele gegen die Teams aus den beiden Bezirken

Last but not least gehen wir mit 2 Seniorenmannschaften an den Start und bei beiden Mannschaften geht es um eine gelungene Mischung aus Spass am Wettkampf und natürlich auch sportlichem Erfolg. Mannschaftsführer Thomas Laufer wird bei Senioren 1 neben den beiden Stammspielern Laufer und Sawall  durchrotieren lassen und man kann durchaus von einem guten Abschneiden des Teams ausgehen. Senioren 2 werden in der Stammformation Walter - Füll - Jocher A-  Wöhl antreten und werden versuchen, dem einen oder anderen gegner ein Bein zu stellen.

Anbei der Gesamtspielplan der Vorrunde. Wie immer bitte auf Terminänderungen achten. Diese werden von den jeweiligen Mannschaftsführern kommuniziert und sind dann auch im click-tt ersichtlich. Insgesamt wartet ein Mammutprogramm mit 96 Spielen auf unsere diversen Mannschaften

Vereinsspielplan Vorrunde 2017

 

Anbei eine Vorschau auf die neue Saison im Bezirk Böblingen (Auszug - Artikel geschrieben von Thomas Holzapfel

Kaum ein Jahr vergeht, in dem beim Tischtennissport nicht irgendwelche Änderungen in Kraft treten. So auch diesmal, wenn es für die Vereine gilt, sich mit neuen Spielklassennamen im Verbands- und Bezirksumfeld vertraut zu machen, endgültig auf den Plastikball umzusteigen oder mit gemischtgeschlechtlichen Mannschaften ins Rennen zu gehen (siehe nebenstehender Bericht). Ungeachtet dessen wird sich in den nächsten sieben Monaten wieder zeigen, welche Vereine in dieser Saison über Meisterschaft und Aufstieg jubeln dürfen, welche in die Saisonverlängerung in Form der Relegation gehen müssen und welche den bitteren Gang in eine tiefere Liga anzutreten haben. Ein Streifzug durch die 22 Spielklassen der Damen und Herren mit Beteiligung von 125 Mannschaften aus dem hiesigen Bezirk.

FRAUEN

Ein ausgewogenes Verhältnis von jeweils vier Mannschaften aus den Bezirken Böblingen und Schwarzwald stellt die Landesklasse. Die SpVgg Weil der Stadt, der VfL Sindelfingen IV, der TSV Höfingen und die SpVgg Aidlingen landeten zuletzt auf den Plätzen zwei bis fünf, so dass durchaus damit zu rechnen ist, dass eine der Mannschaften diesmal den Sprung nach oben schafft. Vor allem den Weil der Städter Damen ist dies zuzutrauen, da die ehemalige Bundesligaspielerin Bettina Westphal wieder aktiv zum Schläger greift und die Jugendspielerin Laura Streit das Team bereichert. Aus dem Bezirk Schwarzwald wäre im Titelrennen vor allem der SSV Schönmünzach III mit seinen jungen Spielerinnen zu beachten.  

Im Bezirksoberhaus, der Bezirksliga, dürfen erst seit kurzem auch die Teams aus dem Schwarzwald mitwirken. Bester Bezirksvertreter war im letzten Jahr der VfL Herrenberg als Fünfter, nunmehr mischen neben der SpVgg Weil der Stadt II auch wieder der TTV Gärtringen III (kam aus der Landesliga) und die für den Spielbetrieb reaktivierte SpVgg Renningen mit.

MÄNNER

Der TTV Gärtringen gehört nach vier Jahren in der Verbandsklasse (bis zur Saison 2014/2015) mittlerweile wieder zum festen Inventar der Landesliga, wo man sich zuletzt auf den sechsten Platz spielte. „Ich denke, mit dem Abstiegskampf werden wir auch diesmal nichts zu tun haben“, sagt Spitzenspieler Tomislav Konjuh bei der Einschätzung der Konkurrenz. Ihm zur Seite stehen Tim Holzapfel, Gerd Jäger, Lutz Wolkober, Wolfgang Barwig und Ullrich Gotsch. Die Titelaspiranten kommen aus dem eigenen Bezirk, die TTG Leonberg/Eltingen mit Neuzugang John Espinoza und vor allem die SpVgg Weil der Stadt mit dem seit vier Jahren im Einzel ungeschlagenen Topmann Levente Szarka werden ganz vorne erwartet. Zumal sich die Keplerstädter mit dem Liebenzeller Markus Walz verstärken konnten.

Die Bezirksliga ist nun das Oberhaus im Bezirk. Auf dem Papier führt in puncto Meisterfrage kein Weg an der SpVgg Weil der Stadt vorbei, doch davon will Abteilungsleiter Thomas Verleih nicht viel wissen: „Das Hauptziel ist in diesem Jahr der Einbau unserer Nachwuchsspieler. Die bewährten Topspieler der letzten Jahre werden sich abwechseln. Zudem fällt Tobias Vosseler wegen eines Kreuzbandrisses in der gesamten Vorrunde aus.“ Insofern dürften auch die Teams aus Herrenberg, Oberjettingen und Steinenbronn vorne mit eingreifen können. Steinenbronns Marc Hauser: „Wir würden uns über einen Platz im vorderen Drittel freuen, was klappen könnte, wenn wir verletzungsfrei durch die Runde kommen.“ Vermutlich mehr als die Hälfte der Liga muss sich nach hinten orientieren, unter anderem der FSV Deufringen oder Aufsteiger TSV Grafenau, der sich aber mit Daniel Ruppert verstärken konnte. Für den SV Rohrau sowie Aufsteiger SpVgg Warmbronn, deren Tischtennisabteilung im kommenden Jahr ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum feiert, wird es besonders schwer, sich zu halten.

Die TTG Leonberg/Eltingen hat gemäß den Rankingwerten die besten Aussichten, in der Bezirksklasse den Titel einzufahren. Am ehesten wird noch der SpVgg Weil der Stadt zugetraut, hier dagegen halten zu können. Aufsteiger SKV Rutesheim wird die Liga ebenfalls bereichern, Absteiger FC/SF Münklingen hat mit dem Ex-Ottenbronner Rolf Häfele nunmehr eine weitere Option. Für die Mötzinger gilt es den Weggang von Günter Hauser (zum TTC Ergenzingen) zu verkraften, laut Pressewart Walther Beck will man „primär danach schauen, schnell die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.“ Eng dürfte es für den SV Rohrau II und die SpVgg Renningen (ohne Thorsten Grosse) werden.

Die SV Böblingen III und der SV Magstadt gehören in der Kreisliga A-Nord zu den ambitionierten Teams. Die Böblinger, weil sie als Absteiger per se vorne einzustufen sind, die Magstadter, weil sie in der vergangenen Saison schon einen der vorderen Plätze belegten. Außenseiterchancen werden der SKV Rutesheim eingeräumt. 

Sowohl in den Kreisligen B als auch in den drei Kreisklassen lassen sich die Titelanwärter nur schwerlich prognostizieren, da zuweilen Ersatzgestellungen nach oben das eigene Abschneiden negativ beeinflussen können. Somit gilt für viele Teams die Devise: Gut aus den Startlöchern kommen und versuchen, mit konstanten Leistungen das vorhandene Potenzial abzurufen. Die meisten Männerteams im Bezirk stellt in diesem Jahr die TTG Leonberg/Eltingen (7 Teams) vor dem TTV Gärtringen, der SV Böblingen und der SpVgg Weil der Stadt (jeweils 6) sowie dem VfL Herrenberg, dem VfL Oberjettingen und der SKV Rutesheim (jeweils 5).  

Auch im Seniorenbereich sehen die Aufstellungen oftmals anders aus, als dann tatsächlich gespielt wird, gerade Großvereine können hier aus einem großen Kader von über 40-jährigen die einzusetzenden Spieler auswählen. In der Bezirksliga wurde in den letzten acht Jahren stets der TTV Gärtringen Meister. Der VfL Herrenberg oder die SpVgg Weil der Stadt wollen diese Erfolgsserie stoppen. Die Senioren-Kreisliga stellt mit dem VfL Oberjettingen und dem SV Magstadt die wohl aussichtsreichsten Titelkandidaten.